Judo

Judo (wörtlich „sanfter Weg“) ist eine Kampfsportart aus Japan. Das Grundprinzip besteht im Siegen durch Nachgeben, beziehungsweise unter Ausnutzung der gegnerischen Kraft/Energie.
Kanō Jigorō (1860–1938) ist der Begründer des Judo, welches er als eine Symbiose aus Jiu-Jitsu-Stilen schuf.
In über 150 Ländern wird dieser Kampfsport ausgeübt und gehört damit zu den am weitesten verbreiteten Kampfsportarten der Welt. Judo ist seit 1972 eine olympische Disziplin.

Kleidung

Traditionell tragen Judoka eine knöchellange, weiße Baumwollhose (Zubon) und darüber eine halblange, weiße Jacke (Uwagi) aus Baumwolle, die durch einen farbigen Gürtel (Obi) zusammengehalten wird (Judo-Gi).

An der Gürtelfarbe kann man den Ausbildungsstand eines Judoka erkennen. Es gibt die Schülergrade (Kyu) und Meistergrade (Dan). Jeder Anfänger beginnt mit einem weißen Gürtel und kann dann durch Prüfung den nächst höheren Grad erlangen. Der Prüfling demonstriert dabei Fallübungen, Stand- und Bodentechniken, die nach Höhe der Graduierung immer schwieriger werden. Die Schülergrade gehen bis zum braunen Gürtel. Die Meistergrade beginnen mit dem schwarzen Gürtel.

Was wird gelehrt?

Judo legt auch wie Karate viel Wert auf Respekt und Benimmregeln. Der Unterschied liegt darin, dass sich Judo mehr auf den Nahkampf spezialisiert. Geübt und übermittelt werden Wurftechniken, Hebeltechniken und Festhaltetechniken. Judo „der sanfte Weg“ erlangte seine Bezeichnung daher, dass wie im Aikido kein Kräftemessen stattfindet, sondern die Kraft des anderen effektiv genutzt wird, um sich dadurch selbst in eine überlegene Lage zu bringen. In der Judoselbstverteidigung werden außerdem Schlag- und Kicktechniken und die Verteidigung dagegen gelehrt.

Trainingszeiten:

Bambinos:       Mo. und Mi. 16:00 Uhr
Kinder:            Mi.  17:00 Uhr und Fr. 16:00 Uhr
Jugend:           Mi.  und Fr. 17:00 Uhr
Erwachsene:  Mo. 19:00 Uhr und Fr. 18:00 Uhr